Expeditionen sind die wahren Reisen. Auch der aufgeklärte und täglich von Medien informierte Mensch der Gegenwart, der alles zu kennen meint, kann immer noch auf Entdeckungsreise gehen, zum Beispiel nach Tibet. Das Hochland gilt mit seiner durchschnittlichen Höhenlage von 4500 Metern über dem Meer als eine der höchst gelegenen bewohnten Regionen der Welt. Hier wird die Bezeichnung “Dach der Welt” für den Gast ganz besonders gut begreifbar.

Der Tourismus in Tibet erlebt zur Zeit einen Aufschwung, so dass Expeditionen in entlegene Gebiete nicht mehr so schwierig sind wie vor einiger Zeit. Allerdings ist es immer empfehlenswert, im Rahmen einer Reise die großen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Im Mittelpunkt kann hier Lhasa stehen. Seit dem Jahre 2006 ist die Hauptstadt an das Eisenbahnnetz China angeschlossen. Das hat die Stadt touristisch besser erschlossen, als es vorher der Fall war. Der Name “Lhasa” bedeutet ins Deutsche übertragen “Ort der Götter”. Schon die Architektur vermittelt, dass die Tibeter hier dem Himmel ganz nahe sind, auch Ausländer können sich dem faszinierenden Eindruck der Bauten kaum entziehen. Die meisten Touristen besuchen den Regierungssitz des Dalai Lamas, den Potala Palast. Seit 1959 lebt der Dalai Lama im Exil. Um die Baukonstruktion zu schonen, die aus Holz und Lehm besteht, darf nur eine begrenzte Zahl von Touristen in das Gebäude. Im Rahmen einer gebuchten Reise kümmert sich der Reiseveranstalter um die Formalitäten. Bei einer eigenen Reise sollte man sich im Vorfeld kümmern, wenn man den Palast besuchen möchte.

Weitere Highlights in Tibet sind die zahlreichen Klöster. Überhaupt ist die Region sehr religiös. Zahlreiche Berge sind Götter- und Geistersitze und deshalb heilig. Das sind oft Orte, die von den Touristen nicht so häufig besucht werden und deshalb bei Expeditionen durchaus auf dem Reiseplan stehen können. Einer dieser Berge ist der heilige Berg Kailash, der über 6700 Meter Höhe aufweist. Die Besteigung ist aus Rücksicht auf die Religion noch nicht erfolgt. Überhaupt sollten Reisende bei Expeditionen nach Tibet auf religiöse Umstände Rücksicht nehmen.


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