Viele Menschen verbringen die schönste Zeit des Jahres – den Urlaub – im warmen Süden und genießen Sonne, Strand und das Meer. Im Süden kann man sich fast immer sicher sein, dass das Wetter halbwegs passt und man einen schönen Badeurlaub verbringen kann. Dass es bei uns in Mitteleuropa eben nicht immer stabiles Hochdruckwetter gibt, das hat man auch im heurigen Sommer wieder gesehen. So hat es kaum längere Schönwetter-Perioden gegeben. Wer heuer einen Urlaub in der Heimat gemacht hat, der war höchstwahrscheinlich alles andere als zufrieden mit der Witterung.

Fotouhr Fast jeder nimmt in den Urlaub auch seine Kamera mit, um schöne Erinnerungen festhalten zu können. Und wenn man schon am Strand ist, wird sicherlich das eine oder andere Foto von badenden Kindern oder wunderschönen Sonnenuntergängen gemacht werden. Damit diese Fotos aber auch eine gute Qualität haben, um zum Beispiel ein Fotoposter daraus zu machen, sollte man einige Dinge beachten.

Zuerst einmal ist es wichtig, die Kamera vor äußeren Einflüssen wie Sand und Wasser zu schützen. Wenn man sich eine nicht allzu billige Spiegelreflex-Kamera zugelegt hat, sollte man auch dementsprechend darauf aufpassen. Wind, Sand und Wasser sind aber für eine Kamera alles andere als eine zu empfehlende Umgebung. Für die meisten gängigen Modelle gibt es einen Kameraschutz, der das Gehäuse vor dem Eindringen von Staub und Wasser schützt. Zur Not reicht aber auch ein Plastiksäckchen, in das man die Kamera steckt. So wird die Ausrüstung vor dem aggressiven Salzwasser, das schnell zu Korrosion führen kann, und vor feinen Staubpartikeln geschützt. Die Kamera sollte man natürlich nie direkt in den Sand, sondern zumindest auf eine Decke lecken. Am besten wäre es allerdings sowieso, wenn die Kamera nach dem Gebrauch sofort wieder in die Kameratasche kommt. Wenn das Objektiv mit Sand verschmutzt ist, darf man es auf keinen Fall mit den bloßen Fingern säubern. So können sehr leicht Kratzer entstehen, die fatale Auswirkungen auf künftige Aufnahmen haben könnten. Am besten ist es, wenn man sich in den Strandurlaub einen feinen Pinsel und ein weiches Tuch zum Reinigen mitnimmt. Ein Reinigungstuch sollte man sowieso immer dabei haben: Wenn man zum Beispiel die Gischt fotografieren möchte, kann es leicht sein, dass man Wasserflecken auf Objektiv oder Linse bekommt. Diese kann man dann ganz einfach abwischen.

Auch am Strand ist die beste Zeit zum Fotografieren der frühe Morgen oder der späte Nachmittag. In dieser Zeit sind nämlich die Farben viel intensiver und kommen auf den Fotos viel besser zur Geltung. Zu Mittag scheint die Sonne meist direkt von oben herab und sorgt für sehr hartes Licht. Generell sollte man die Sonne beim Fotografieren immer im Auge behalten, oder besser gesagt die Schatten. Denn ein solcher Schatten kann ein perfektes Bild zerstören. Da ist es besser man achtet schon beim Fotografieren darauf, als erst beim Fotos entwickeln. Vor allem bei Fotos von Personen muss man auf den Stand der Sonne achten, ansonsten könnte etwa eine Gesichtshälfte zu dunkel sein. So etwas lässt sich auch im Nachhinein, wenn man vor dem Fotos entwickeln die Aufnahmen am Computer nachbearbeitet, schwer korrigieren.

Sideboard vor Poster Bei der Wahl des Motivs sollte man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Eines sei aber gesagt: Wenn einfach nur Strand und Meer auf dem Foto sind, wird es sich kaum für ein großformatiges Fotoposter eignen. Als Fotograf kann man sich hier mit Vorder- und Hintergrund spielen. Es kommt zum Beispiel sehr gut rüber, wenn man ein relativ großes Motiv – zum Beispiel ein Kind beim Sandburgen bauen – im Vordergrund hat, und das schöne blaue Meer im Hintergrund. Natürlich eignen sich auch Pflanzen wie Palmen oder sogar Tiere wie Krebse ausgezeichnet dafür, einem Bild etwas Leben einzuhauchen. Wenn man Kinder am Strand fotografiert, sollte man mit der Kamera auf Augenhöhe der Kleinen sein. So wirken die Bilder lebendiger. Natürlich wünscht man sich im Urlaub jeden Tag Sonnenschein und blauen Himmel. Doch gerade auch schlechtes Wetter kann sehr gute Fotomotive an den Tag bringen. Morgennebel oder Regentropfen, die ins Meer prasseln, sind zum Beispiel ausgezeichnet geeignet für Fotos, die das gewisse „Etwas“ haben. Als Urlauber kann man sich wahrscheinlich über schlechtes Wetter nicht sehr freuen, als Fotograf aber sehr wohl. Am besten ist es natürlich, wenn man sich für die Fotos etwas Zeit nimmt, um verschiedene Einstellungen auszuprobieren. Mit etwas Glück kann man so sehr schöne Urlaubsfotos knipsen. Für weitere Infos dazu klicken Sie hier.


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